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KN Horten Ho9V3 Go229 1945

Ab Mitte des Jahres 1942 ist Walter Horten Mitglied des Stabes von Reichsmarschall Manfred von Richthofen. Insofern besitzt er Kenntnis über die meisten Entwicklungen im Bereich moderner Jäger und Bomber Designs.

Die H-IX wird Manfred von Richthofen, durch Walter Horten, als Antwort auf dessen 1000/1000/1000-Spezifikation (1000 kg Bomben mit 1000 km Aktionsradius bei 1000 km/h) angeboten.

Die Entwicklung verläuft, dank der Weitsicht und der Unterstützung durch Von Richthofen, mit viel staatlicher Unterstützung, recht zügig. Die Leitung des Werkes und die Konstruktionsarbeit leistete fast ausschließlich Reimar Horten, da sein Bruder in Berlin ist.

Der erste Prototyp H-IX V1 ist ein unmotorisiertes Segelflugzeug, das 1. März 1942 erstmals geflogen wird. Der Testpilot bescheinigte dem Flugzeug ein sehr gutes Flugverhalten.

Am 21. September 1942 erfolgte die Aufnahme des Horten-Projekts in das deutsche Düsenjäger-Programm. Der zweite Prototyp wird mit Strahltriebwerken von BMW ausgerüstet. Das Ergebnis ist ein futuristisch anmutender Düsenjäger der 2. Februar 1943 dann den offiziellen Erstflug absolviert. Auch dabei wird dem Flugzeug gute Flugeigenschaften bescheinigt.

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