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Für die Person aus dem Primäruniversum, siehe Zefram Cochrane


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Der Terraner Zefram Cochrane ist der erste Mensch, der mit einem Raumschiff, dass er selbst entwickelt und gebaut hat, die Warp-Barriere durchbricht.

Noch an demselben Abend landet ein vulkanische Aufklärungs-Raumschiff, das zuvor die Warpsignatur der PHOENIX gescannt hat, auf der Erde.

Ganz in der Nähe des Platzes, wo Cochrane sein Raumschiff gelandet hat, geht das fremde Raumschiff nieder. Ein hochgewachsener Vulkanier steigt aus und begrüßt Cochrane mit den Worten: "Lebe lang und in Frieden".

Zefram Cochrane gibt zunächst vor, den Gruß erwidern zu wollen. Doch dann zieht er seine Waffe und er erschießt den Vulkanier. Die Menschen um ihn herum stürmen anschließend das vulkanische Raumschiff.

Fan-Fictions von Ulrich Kuehn

ZeframCochrane

Der Terraner Zefram Cochrane ist der erste Mensch, der auf die Vertreter einer außerirdische Spezies trifft. Den Vulkaniern. Er wird im Jahr 2007, irgendwo in Nordamerika, auf der Erde, geboren.

Nach den Wirren des Dritten Weltkriegs und dem Post-Apokalyptischen Horror der Nachkriegszeit, beginnt Cochrane mit der Entwicklung eines Antriebs-Systems, mit denen man andere Sternensysteme erreichen kann. Denn er sieht die einzige Chance der Menschheit, ihre Wildheit und ihre kriegerische Art zu zügeln, in der Eroberung des Kosmos.

Am 05. April 2063 erfüllt sich sein Traum. Am Vormittag startet Zefram Cochrane, zusammen mit seiner Mätresse, Lily Sloane, von Bozeman, Montana aus, mit seinem Raumschiff, das er auf den Namen PHOENIX getauft hat, ins All und führt erfolgreich den ersten überlichtschnellen Raumflug durch.

Noch an demselben Abend landet das vulkanische Aufklärungs-Raumschiff T´PLANA-HATH, das die Warpsignatur der PHOENIX gescannt hat, auf der Erde. Ganz in der Nähe des Platzes, wo Cochrane sein Raumschiff gelandet hat. Ein hochgewachsener Vulkanier steigt aus und begrüßt Cochrane mit den Worten: "Lebe lang und in Frieden".

Als der Vulkanier den Vulkanischen Gruß entbietet, zieht Cochrane, dessen Paranoia ihn, trotz der friedfertigen Worte, sofort an eine Invasion aus dem All glauben lässt, seine Waffe aus der Jacke und erschießt den Vulkanier.

An der Spitze der Menschen, mit denen zusammen Cochrane in Bozeman lebt, stürmen die Menschen das vulkanische Raumschiff und sie töten die gesamte Besatzung. Diese Ereignisse sprechen sich relativ schnell auf der gesamten Welt herum, und man feiert Zefram Cochrane als Helden, der eine Invasion Außerirdischer ganz allein abgewehrt hat.

Dieses Zusammenspiel der Ereignisse festigt in bisher nie dagewesener Geschwindigkeit das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Menschen auf der Erde, die plötzlich annehmen, einer übermächtigen Bedrohung aus dem All gegenüber zu stehen. Es ist dabei den Mitstreitern von Cochrane zu verdanken, dass dieser Glaube, überall auf der Erde, befeuert wird. Im Jahr 2065 wird Zefram Cochrane, in seltener Einmut, zum ersten Imperator des Terranischen Imperiums bestimmt.

Zefram Cochrane nimmt die Verantwortung an. Da er selbst technisch beschlagen ist, testet er persönlich die vulkanische Waffentechnik und den Warp-Antrieb, den er selbst erfunden hat, auf ihre militärische Verwendungsmöglichkeit. Durch die Technik des vulkanischen Raumschiffs ist Cochrane in der Lage, sein eigenes Aggregat zu optimieren und die Einfachheit seiner Konstruktion, mit der Effizienz des vulkanischen Aggregats zu kombinieren. Immer seltener teilt er in dieser Zeit das Bett mit Lily. Als sie ihm deswegen eine Szene macht, tötet Cochrane sie in einem Wutanfall, indem er sie brutal niederschlägt und anschließend erwürgt.

Als, im Jahr 2068 ein zweites, vulkanisches Raumschiff auf der Erde landet, mit wissenschaftlich hoch gebildeten, vulkanischen Männern und Frauen an Bord, ist Cochrane, mehr denn je davon überzeugt, es mit den Vorbereitungen zu einer Invasion zu tun zu haben. Er befielt, die vulkanischen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen festzunehmen und zu foltern, damit sie all ihr Wissen preisgeben. Dabei lässt die Schnelligkeit und Effizienz der Terranischen Miliz den Vulkaniern keine Zeit, einen Notruf nach Vulkan abzusetzen.

Nachdem man alles Wissen aus den vulkanischen Männern und Frauen herausgepresst hat, werden sie, auf Cochranes Geheiß hin hingerichtet. Unmittelbar darauf erlässt er den Befehl, eine Raumflotte aufzubauen, mit der man den Vulkaniern zuvorkommen kann, indem man ihren Planeten, dessen Position nun bekannt ist, zuerst überfällt, und die Bevölkerung unterwirft.

In einem feierlichen und sehr pompösen Festakt weiht Zefram Cochrane, am 01. Januar 2100, den neuen Regierungspalast, in Paris, ein und bezieht dort Quartier. In demselben Gebäude, das dort steht, wo vor dem Dritten Weltkrieg der Élysée-Palast gestanden hat, befindet sich gleichzeitig das Hauptquartier der neu errichteten Imperialen Sternenflotte, sowie die Büros des Militärischen Stabes und des Geheimdienstes.

Mit 95 Jahren immer noch auf der Höhe, befielt Imperator Zefram Cochrane, im März des Jahres 2102, den Generalangriff auf den Planeten Vulkan. Das Unternehmen verläuft erfolgreich.

Als Cochrane einige Wochen später, in seinem Büro, vom Oberbefehlshaber der Imperialen Flotte, die Meldung der erfolgreiche Eroberung des Vulkan ereilt, erlebt Zefram Cochrane ein so überwältigendes Gefühlschaos, dass er einen Herzinfarkt erleidet und wenige Minuten später verstirbt, noch bevor das eilig alarmierte Ärzte-Team vor Ort ist.

In einem Festakt, der weltweit übertragen wird, wird Imperator Zefram Cochrane, am 05. April 2102, im Rahmen eines Staatsbegräbnisses, in seinem Heimatort Bozeman, Montana zur letzten Ruhe gebettet.

Da Cochrane keine lebenden Nachkommen hat, setzt in der Folgezeit ein wahrer Hype um die Versteigerung persönlicher Gegenstände des ersten Imperators des Terranischen Imperiums ein. Besonders jene Waffe, mit der er den ersten Vulkanier erschossen hat, erzielt einen hohen Preis. Sie wird von einem jungen, Imperialen Offizier, mit dem Namen Henry Jason Archer, ersteigert.

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